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Das PFÖRTNERHAUS - ein Ausstellungsprojekt aus Dresden. Es ist eher Zufall, dass das “Theater in der Fabrik” als kleinste Spielstätte des Dresdner Staatsschauspiels den wohl kleinsten Ausstellungsraum für Kunst in Dresden besaß. Die “Gelegenheit” war in gewisser Hinsicht günstig für das Pförtnerhaus, welches lange Zeit leer stand aber noch immer die Zuschauer im Eingangsbereich des Fabrikgeländes mit der Aufforderung “Besucher beim Betriebsschutz melden” empfing. Und so beschloß 2001 das TIF - Team unter der Leitung von Eva Helldrich die Neuinszenierung dieses Ortes als Wegweiser und Ausstellungsraum. |
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Mit dem Projekt PFÖRTNERHAUS wurde ein Forum für junge Dresdner Kunst geschaffen. In drei aufeinander-folgenden Spielzeiten bot sich für die Kunst die Möglichkeit zur experimentellen Einflußnahme auf diesen besonderen Ort. Der speziellen Lage des Pförtnerhauses in Verbindung mit dem Theater ist es zu verdanken, dass sich die einzelnen Künstler nicht zuletzt auch durch eine gewisse wahrnehmungstechnische Beiläufig-keit herausfordern beziehungsweise inspirieren lassen konnten. Die ersten vier Ausstellungen fanden unter der kuratorischen Leitung von Eva Helldrich statt. Es waren: "Willkommen und Abschied", Installation von Julia Krewani, Oktober bis Dezember 2001 "Light infection", Video-Installation der "Bewegung NUR", Dezember 2001 bis Februar 2003 "Blau", Video-Installation von Alexander Clauß, Februar bis April 2002 |
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Das Hochwasser im August 2002 beschädigte das Pförtnerhaus derartig, dass es kurze Zeit später abgerissen werden mußte. Für die darauffolgende Spielzeit konnte jedoch ein neues Häuschen gefunden werden, welches nicht nur die Funktion des Pförtnerhauses wieder aufnahm, sondern zudem durch seine modulartige Leichtbauweise für eventuelle Ortswechsel besser gerüstet schien. |
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Die meisten der eingeladenen Künstler waren StudentInnen an der Hochschule für Bildende Künste.
Da es in Dresden kaum Orte gab, an denen sich junge KünstlerInnen präsentieren und unter professionellen Bedingungen ausprobieren konnten, war das PFÖRTNERHAUS eine einmalige Einrichtung in der Dresdner Kunstszene, bei der es außer technischer Unterstützung beim Ausstellungsaufbau, auch Öffentlichkeitsarbeit in Form von Pressenotizen und Einladungskarten gab. Zudem konnte ein Künstlerhonorar und Materialgeld zu Verfügung gestellt werden.
Das Projekt wurde kuratiert von Susanne Hanus und Christian Schönwälder. |
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