PFÖRTNERHAUS

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"Janitor - Pförtnerin"

Anke Zeißig

Dezember 2005 bis Januar 2006, Dresden, Neustädter Markt

 

www.ankezeissig.de

 

 

   

 

"Der Jahreswechsel stand bevor. Im Durchgang, neben dem Ein­gang des PFÖRTNERHAUSES, befand sich das Relief einer weiblichen Figur – ein Fundstück von den Häusern, die hier vor dem Krieg gestanden haben. Die Installation „Janitor – Pförtnerin“ ging diesen vorgefundenen Spuren nach: Pförtnerhaus – Pförtner – Pforte – Janua – Januar. ..."

 

"In der Mythologie sind Pförtner göttliche Wesen. Sie hüten die Schwelle und überwachen den Übertritt (lat. Janua, ursprünglich: Gang, Durchgang) in das Leben, in jedes neue Jahr, in den Tod. Als „Antevorta“ und „Postvorta“ haben Janua / Janus den Blick nach vorn und zugleich zurück gewandt. Diese Symmetrie war der bildnerische Ausgangspunkt für die Installation: Das weibliche Doppelgesicht einer keltischen Münze verband die konträren Blickrichtungen in einer seidenen Schmetterlingsform. Dahinter hingen vier bedruckte Bögen mit überlagerten Handschriften, zur Hälfte von Stoff verdeckt. Am Boden lagen Abdrücke menschlicher Gehirnhemisphären aus Zeitungspapier.

Pförtner sind Zeugen dessen, was keine Spuren hinterlässt."

A. Zeißig

 

Das PFÖRTNERHAUS

"EinAusstellungsprojekt aus Dresden"

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